Kirchenmusik in der Karwoche und an Ostern 2026

Die verschiedenen Chorgruppen der Pfarrei gestalten auch dieses Jahr die festlichen Gottesdienste des österlichen Triduums mit.

Im Gottesdienst vom letzten Abendmahl am Abend des Gründonnerstags singt der Jugendchor Neues Geistliches Liedgut.

Den Kinderkreuzweg am Vormittag des Karfreitags gestaltet der Kinderchor mit.

In der großen Karfreitagsliturgie am Nachmittag ist der Kirchenchor zusammen mit Vokalsolisten und einigen Instrumentalisten zu hören. Zwei größere Werke ziehen sich durch diesen Gottesdienst: die Passionskantate „Fürwahr, er trug unsere Krankheit“ für Soli, Chor, kleines Orchester und Basso continuo von Dietrich Buxtehude (1637-1707) erklingt während der Passion und das berühmte „Miserere Mei“ von Gregorio Allegri (1582- 1652) wird zur Kreuzverehrung gesungen. Cosima Höllerer, Martin Witzko und Norbert Burger übernehmen die Gesangssoli, Andrea Knopp, Andrea Matzberger, Natalie Merz, Roland Merz, Anna Merz und Simon Lindner sind an den Instrumenten zu hören.

Die Osternacht wird mit „Pauken und Trompeten“ gefeiert. Neben dem Kirchenchor gestaltet die Gruppe „Blech à la mode“ diesen Gottesdienst mit. Dabei sind beide Gruppen sowohl einzeln als auch zusammen zu hören. Es erklingen Werke von Samuel Scheidt (1587-1654), Peter Philips (1561-1628), César Franck (1822-1890) und Claudia Mitscha-Eibl (geb. 1958). Im Orgelnachspiel „Incantation pour un jour Saint“ von Jean Langlais (1907-1991) klingt die Liturgie der Osternacht nach, denn in diesem Werk wird der Ruf „Lumen Christi“ und die Tauflitanei musikalisch verarbeitet.

Den Kindergottesdienst am Vormittag des Ostersonntags gestaltet wiederum der Kinderchor mit einem Klangspiel zur Ostergeschichte und kindgerechten Liedern mit.

Im festlichen Hochamt am Abend des Ostertages erklingt die „Orgelsolomesse in C“ für Soli, Chor, 2 Trompeten, Pauken, Streicher und Orgel von Johann Georg Zechner (1716-1778). Zechner, in der Steiermark geboren und in Stein an der Donau gestorben, lebte an der Schwelle vom Barock zur Klassik. Sein eher „strenger“ Kompositionsstil wird in dieser Messe durch Elemente der „galanten“ Schreibart aufgelockert. Die Orgel wird in allen Sätzen solistisch eingesetzt. Da das Gloria einen sehr breiten Raum einnimmt, erklingt es in diesem Gottesdienst leicht gekürzt. Neben einem Streichorchester sind Stefan Kamhuber und Martin Maier an der Trompete zu hören, Matthias Summer spielt die Pauke und den Orgelpart übernimmt Simon Lindner. Die solistischen Vokalpartien singen Cosima Höllerer, Ute Feuerecker, Martin Witzko und Wolfgang Huber. Das Orgelnachspiel greift das österliche Lied „Ihr Christen, singet hocherfreut“ (Gl 322) auf; Naji Hakim (geb. 1955) verarbeitet es in seinem Stück „O filii et filiae“ aus dem Zyklus „Esquisses Grégoriennes“.